Aktuell


Es gibt ein Interview zu lesen mit vielen Fotos unter dem link:
http://yourartbeat.net/de/2017/11/20/streifen-auf-der-fensterscheibe/

https://www.instagram.com/birgit_hoelmer/?hl=de




CUT TEMPORARE XXXXXVI
Tempelhofer Damm

ab 30.1.18










 
















CUT TEMPORARE XXXXXV
Straussberger Platz
ab 18.1.18 





























CUT ENTRANCE BAR BABETTE IX
Kosmetiksalon Bar Babette 


Ab Freitag, dem 6.1. ist an der Tür 

der Bar Babette ein neuer CUT ENTRANCE

zu sehen. Über einen längeren Zeitraum 

entstehen an der Tür regelmäßig neue CUTS.


http://www.barbabette.com/art-events/



auf dieser Seite findet man auch eine online petition.
Die Bar Babette braucht ein happy end.

http://barbabette.com/petition/













CUT ENTRANCE BAR BABETTE


                                                       I


                                                           II


                                                     III


                                                             IV


                                                           V


                                                       VI

                                                        VII



                                             VIII






CUT TEMPORARE DORTMUND
ab 28.12.17
nähe Haupbahnhof



















































CUT TEMPORARE XXXXXIIII
Mollstraße
13.12.17 
09.02.18


















































CUT TEMPORARE XXXXXIII
Heinrich - Heine - Straße 
ab 12/2017









CUT TEMPORARE XXXXXII
Frankfurter Allee
ab 11/2017




















CUT TEMPORARE XXXXVIII
Cantianstrasse/Gaudistrasse
ab 11.10.2017
 



















Macintosh Hall
Gibraltar
Eingangsbereich

22.9.17
tape, stickertape 
aud Wand



you can  find a short feature under the link

https://www.facebook.com/gbcthehub/videos/1558254924258625/


and another

http://www.gbc.gi/news/exchange-programme-berlin-artists-reacts-gibraltars-spaces


















































CUT TEMPORARE GIBRALTAR X
3.10.17 Gibraltar










CUT TEMPORARE GIBRALTAR VIX









CUT TEMPORARE GIBRALTAR VIII












CUT TEMPORARE GIBRALTAR VII
Vitriene 
Baker`s Passage











CUT TEMPORARE GIBRALTAR VI
22.9.17 
Irish Town


 

























CUT TEMPORARE GIBRALTAR V
17.9.17
 

 




































CUT TEMPORARE GIBRALTAR IV
Irish Town 
removed






















































CUT TEMPORARE GIBRALTAR III
ab 16.9.17 
World Trade Center Gibraltar



 











 CUT TEMPORARE GIBRALTAR II
 Engeneers Lane









 CUT TEMPORARE GIBRALTAR I
14.9.17
Irish Town









CUT TEMPORARE XXXXVII

Erich-Weinert-Straße
ab 2.9.17 aktuell 




 




CUT TEMPORARE XXXXV
Schulzendorfer Straße
Wedding aktuell
 ab 11.8. 17













CUT TEMPORARE XXXXII

Brunnenstraße
aktuell ab 29.6.17

 




CUT TEMPORARE XXXXII
Chausseestraße
ab 27. 6. 17






CUT TEMPORARE XXXX

another vacant space
Biesenthaler Str. 16
window

ab 23.7.17       

                                   Photo Adam Nankervis
















                                         Photo Adam Nankervis





CUT TEMPORARE XXXVIII
Prinzenallee 
Wedding

ab 20.7.17 aktuell





















CUT TEMPORARE XXXVII
Urbantraße   
ab 4. 7. 2017 aktuell 




CUT TEMPORARE XXXVI
Chausseestraße   
ab 29. 6. 2017 aktuell 

 









CUT TEMPORARE XXXIV
Hauptstraße in Weissensee
aktuell ab 21.6.17
















CUT TEMPORARE XXXII
Teilerstraße in Tempelhof
ab 01.06.17





















CUT TEMPORARE IV
Kniprodestraße
nach einem Jahr:
Grafitti von anderen
Klebestreifen habe ich abgezoogen  
Details

ab 4.5.17 

























Essay von Ludwig Seifarth . April 2017

Birgit Hölmers CUTS, die seit einiger Zeit immer wieder in – meist Berliner –Fensterscheiben zu sehen sind, entstehen fast immer ohne Auftrag. Die Künstlerin sucht selbst nach leerstehenden Erdgeschoßräumen, deren Scheiben sie nutzen kann, ohne um Erlaubnis fragen zu müssen.

Die Verbindung des zerbrechlichen Materials Glas mit dem Begriff CUT kann zunächst vermuten lassen, dass die Künstlerin Schnitte im Glas vornimmt, was von weitem und auf den ersten Blick auch so aussehen mag. Die geraden oder gekrümmten, fast wie Schraffuren parallel geführten Linien befinden sich jedoch nicht in, sondern befinden sich auf der Scheibe, sie selbst bleibt – zumindest durch Birgit Hölmers Intervention – unversehrt.

Die Künstlerin setzt eine Technik ein, die sich kaum in traditionelle Kategorien wie Zeichnung, Malerei oder Collage einordnen lässt. Die CUTS entstehen durch das Aufkleben schmaler, unterschiedlich farbiger Randstreifen, die bei der Herstellung von Klebestickern abfallen, die sie bei Kindern und Erwachsenen großer Beliebtheit erfreuen.

In einer Druckerei, in der solche Sticker auf großen Bögen ausgeprintet werden, holt Birgit Hölmer die Abschnitte, die beim zurechtschneiden der Bögen entstehen und die sonst im Abfall landen oder vielleicht recycelt werden würden, regelmäßig ab und füllt mit ihnen die Ladefläche ihres Autos. So hat sie ihr Material stets parat, wenn sie sich als motorisierte Flaneurin auf die Suche nach geeigneten Orten für neue CUTS begibt.

Was Birgit Hölmer auf die Fenster klebt, ist von großer Variationsbreite. Häufig stehen kreisförmige Strukturen im Mittelpunkt, wobei oft ein Loch in der Mitte eine Beschädigung der Scheibe suggeriert. Immer wieder finden sich jedoch auch rechteckige Gebilde, die sich aus eng nebeneinanderliegenden geraden Streifen ergeben. Während manche Formationen als reine Abstraktionen erscheinen, erinnern andere an Spinnen- oder andere Netze oder an Vorhänge. Oft konzentriert sich der CUT auf eine große, mehr oder weniger komplexe Einzelform, manchmal verteilen sich auch kleinere Elemente über die Scheibe.

Streng geometrisch angelegten Formen stehen weichere, organoide Strukturen  gegenüber, die Assoziationen an mikroskopische Lebewesen, Blüten und Blätter oder an Vogelflügel wecken können. Die Suggestion, dass die Formen schweben oder fliegen, entsteht bei fast allen CUTS, wie auch der Eindruck des Transitorischen und Flüchtigen.

Die sich von der Transparenz des Glases abhebenden Silhouetten erzeugen eine starke flächige Wirkung, gleichzeitig  wird immer wieder eine gewisse räumliche Tiefe suggeriert. Dabei erinnern viele der Gebilde auch an digital generierte 3D-Grafiken, die in einem virtuellen Raum schweben und sich um die eigene Achse drehen. Die Glasscheibe wird dann zu einem imaginären Bildschirm.

Auch wenn sie bis ins Detail sehr ausgeklügelt wirken, entstehen die CUTS ohne vorbereitende Skizzen. Bei der Konzeption des Motivs geht Birgit Hölmer von der Größe des jeweiligen Fensters aus. Mitunter geht in die formale Konzeption ein, was sich in dem durch das Fenster sichtbaren Innenraum befindet.

Manchmal arbeitet Birgit Hölmer dann doch mit dezidierten  Auftrag, so für eine Ausstellung 2016 in der Bar Babette in der Karl-Marx-Allee in Berlin, deren große Fensterflächen sie mit ihren bisher größten CUTS füllte. Als „Dauerinstallation“ befindet sich immer noch ein CUT an der Eingangstür der Bar, der jedoch von Zeit zu Zeit durch ein neues Motiv ersetzt wird.

Bei den ohne Auftrag angebrachten CUTS geschieht so etwas nie. Sie werden dem Lauf der Zeit oder der Dinge überlassen, bleichen durch das Sonnenlicht aus, werden manchmal beschädigt, bei der Neunutzung der Räume entfernt oder durch den Abriss des Gebäudes mit zerstört. Die Künstlerin selbst greift jedoch, nachdem sie den CUT einmal aufgebracht hat, nicht mehr ein.

„Eingreifen“ ist auch etwas, das gar nicht in das Konzept der CUTS passt. So hat Birgit Hölmer die Anfrage einer Ladenbesitzerin abschlägig beantwortet, die ihre durch Autonome beschädigten Fensterscheiben mit CUTS versehen lassen wollte. Die künstlerische „Reparatur“ einer Beschädigung durch Vandalismus wäre eine Form der Dekoration, bei der das subtile Spiel zwischen scheinbar Beschädigung und subtiler Formfindung verloren ginge. Eine ästhetische Abmilderung einer gewalttätigen Geste, die sich vor allem als Kritik an der immer massiveren Gentrifizierung in den zentralen Stadtteilen Berlins versteht, würde zudem die subtile Kritik an der Gentrifizierung unterhöhlen, die in Birgit Hölmers CUTS implizit enthalten ist. Diese nisten sich gleichsam in den Nischen ein, die es meist nur temporär in einer Stadt gibt, deren Immobilienbestand immer mehr durch das Agieren von Großinvestoren bestimmt ist. Die Orte, an denen Künstler leben und arbeiten können, gehen zunehmend verloren oder werden für sie unbezahlbar. So führt Birgit Hölmers Kunst, die quasi aus einem mobilen Atelier heraus im öffentlichen Raum entsteht, letztlich mit rein ästhetischen Mitteln vor, was in Zukunft vielleicht für viele Künstler noch die einzige Arbeitsmöglichkeit sein könnte: sich ohne Atelier und ohne Auftrag Orte anzueignen, an denen man sie überhaupt noch Kunst machen lässt.

So finden sich viele indexikalische Verweise auf den urbanen Kontext, in dem Birgit Hölmers CUTS entstehen. Dazu ist es gar nicht nötig, dass die Kompositionen selbst eine soziale oder politische Aussage enthalten. Ihre Schönheit und Vielfalt können sich in ihrer ästhetischen Autonomie frei entfalten und behaupten.





CUT TEMPORARE XXIX
Schillingstr.

ab 21.4.17 laufend









CUT TEMPORARE XXVIII
Schererstraße

ab 11.4.17  laufend

















CUT TEMPORARE XXVI
Berliner Allee 

ab 31. März 2017 laufend















CUT TEMPORARE XXV
Karl- Marx-Straße

ab 22.März.2017 laufend



 











CUTS BAYREUTH

Vernissage 27.11.16 um 14 Uhr
TransitionHaus
Ludwigstraße 24
95444 Bayreuth

Pop-Up-Galerie Dunkelbach

http://www.galerie-dunkelbach.de/ 




I. TransitionHaus
Ludwigstr. 24                                 



II. Iwalewahaus 
Universität Bayreuth
Wöfelstr. 2



 



 

III.Forum Phönix
Kämereigasse







IV. Leerstand Wohnhaus
Kanzleistraße




CUT TEMPORARE XV
Sophienstraße ab 30.10. laufend















CUT TEMPORARE XV
Kochstraße laufend ab 4.10.2016











CUT TEMPORARE XI
Leipziger Straße 
September 2016 laufend 






 








CUT TEMPORARE IV
 
ehemaliger Konsum in der 
Kniprodestrasse, Berlin

ab April 16 laufend


















CUT TEMPORARE III

Staußberger Platz
ab März 16 laufend










Tagesspiegel 4.7.2015
http://www.tagesspiegel.de/kultur/zeichnungen-auf-dem-kunstmarkt-von-der-hand-in-den-raum/12010420.html


http://poll-berlin.de/Galerie/die-zeichnung-geht-weiter/#more-13163















1 Kommentar:

  1. Ich bin ja richtig überrascht was du für eine klasse Künstlerin bist.
    Lg. Sagar

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